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doch allmählich der .Frohsinn des Rheinländers Bahn.„Noch sind die Tage der Rosen l“ Fort mit allenSorgen des Lebens! ln Strömen ffiesst der edle Reben-saft, der unter der Sonne unserer Heimatprovinz ge-diehen, heitere Lieder erklingen und Lust und Fröh-lichkeit spiegeln sich in Aller Augen wieder.
Eines muss man der Rheindampfschiffahrt-Gesell-schaft hoch anrechnen: sie fuhrt nur gute, reine Weineund hält mit Ängstlichkeit jenes fast ungeniessbareGemisch von ihren Schiffen fern, das gerade amRheine leider so oft als „echter“ Rheinwein verkauftwird. Die „Fabrikanten“ solchen G iftes, die Pantscherund sonstige gewissenlose Spekulanten, die die edleGottesgabe auf so schnöde Weise um des Mammonswillen missbrauchen, sind nicht wert, dass sie dieSonne bescheint. Für sie hätte der grosse Dante,wenn er in unsern Tagen gelebt, gewiss noch einenSündenpfuhl in seinem „Inferno“ bestimmt. Er hättesie dazu verdammt, die ganze Ewigkeit hindurch bisan die Nase in dem „Weine“ zu waten, mit dem sievertrauensselige Reisende zu ihren Lebzeiten geprellthaben. Wenn böse Menschen behaupten, dass schon fürFahrradhändler, Uhrmacher und andere harmloseErden-sölme ein besonderer Salon im Tartarus reserviert sei,dann ist wohlanzunehmen, dass es den Weinpantscherndereinst gewiss nicht besser ergehen wird.
Nach 3 */ 2 ständiger Fahrt langten wir in feucht-fröhlicher Stimmung in Ooblenz an. Eine ungeheuere,aus allen Teilen des Landes zusammengeströmteMenschenmenge wogte durch die Strassen der sonstso ruhigen Stadt, denn das Kaiserpaar war mittler-weile mit Gefolge eingetroffen. und der Abend brachtegrossen Fackelzug mit Zapfenstreich.
Wo nun aber ein Obdach finden für die Nacht?.Ich klopfte vergebens an in mehreren Gasthöfen, in