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gelegenen Rheinthale unverzögert fort. In Buchszweigt wiederum eine sehr interessante, aber starksteigende Strasse links nach Wildhaus und nach Kappel,dem Geburtsorte Zwinglis, ins Toppenburger Landab. Immer weiter trug mich mein Rad, beflügeltenLaufes gings nordwärts durch Sennwald und lliittinach Altstätten.
Da mein Ziel St. Gallen war, hätte ich von hieraus über Trogen und Speicher fahren können, aberauch diese Strasse weist so gewaltige Steigungen auf,dass ich es doch vorzog über Au. St. Margarethen undRheineck, in der Nähe der Mündung des Rheines inden Bodensee, nach Rorschach zu fahren. SchöneErinnerungen an entschwundene Tage drängten sichmir besonders auf der letzten Strecke, im unterenRheinthule, auf. Die zahlreichen, schönen Ausflugs-punkte Hohenkasten, Kamor, Gäbris, Heiden. Meldegg,Bregenz, Blander, Gebhardsberg und andere sah ichhier nach mehreren Jahren zum ersten Male wieder,an sie alle knüpfte sich für mich das Andenken ansonnige, genussreiche Stunden.
Den Rest meiner heutigen Aufgabe, die auf9 km 280 m steigende und wenig interessante Streckevon Rorschach nach St. Gallen, legte ich mit demletzten Abendzuge zurück, den die St. Ga.ller scherz-weise den „Lumpenzug“ nennen. Am Ziele wurdeich von alten, lieben Freunden auf das herzlichsteempfangen, und ich beschloss, hier einige Tage derRuhe zu pflegen, um mich von den Strapazen derletzten Wochen zu erholen und zur Heimfahrt durchSüddeutschland neue Kräfte zu sammeln.
Meine Reise war bis hierher mehr als einen Monathindurch von so schönem Sommerwetter begleitetgewesen, dass ich wohl damit zufrieden sein konnte.Die wenigen Regengüsse, die mich überrascht hatten,