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vollständig geschlossen ist und überschritten werdenkann. Zur Seite sieht man von diesem Punkte ausschaudernd in die Schlucht hinab; wohl viele Jahr-tausende hat es gedauert, bis sicli dieselbe unter demzersetzenden Einflüsse des Wassers zu ihrer jetzigen,gewaltigen Grösse entwickeln konnte. Von der Höheoberhall) der Brücke bietet sich eine schöne Aussichtauf den Calanda, die Grauen Hörner und andereBergriesen. Durch Wiesen und Wald führt der Pfadvon hier aus nach Dorf-Pfäfers, einem säubern,hübschen Orte, und von dort aus gelangte ich aufschöner Strasse bald nach dem Hotel Wartenstein,in dessen Höhe sich die Ruine des alten Schlossesgleichen Hamens befindet. Von der 751 m hochgelegenen Terrasse des Hotels geniesst man eineprächtige Aussicht auf Ragaz und das Rheinthalsowie auf die Vorarlberger Alpen. Mit Freuden ge-dachte ich an dieser Stelle einer Fusstour, die ichvor mehreren .Jahren durch das von hier aus sicht-bare, schöne Montafon und zum Arlberg unternommenhatte.
Vom Wartenstein fuhr ich innerhalb 10 Minutenmit der steil abfallenden Drahtseilbahn nach Ragazzurück. Die Sonne hatte den Zenith bereits über-schritten, als ich von neuem mein Stahlross bestiegund weiter fuhr; bald hatte ich Sargaus erreicht.Hier muss der Radfahrer acht gehen, dass er dierechte Strasse nicht verfehlt. Der Ort liegt etwashöher als das Rheinthal, er ist gleichsam Kopfstationder Rheinthalstrasse, und man gerät leicht vonletzterer ab in das Thal, welches zum Wallensee undnach Zürich weiterführt.
Da Sargans und auch die weiteren Orte desInteressanten nicht viel bieten, setzte ich die Fahrtin dem hier immer noch 485 m über dem Meere