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■deutsehen Kaiser als Könige der Lombardei trugen.Das königliche Schloss ist von herrlichen Parkanlagenumgeben, die stundenweite Spaziergänge bieten.
Nachdem ich die hauptsächlichsten Anziehungs-punkte Monzas in Augenschein genommen, fuhr ichweiter, den aus dem Norden herüberschauendenSchweizer Alpen zu. Bei Monza zweigt links eineStrasse nach Como ab, die aber so schlecht unduneben ist, dass ich es vorzog, auf der nach Leccoführenden Hauptstrasse zu bleiben. Como soll einesehr hübsche Stadt mit schöner Umgebung sein, aberdie Fahrt zu Bade dorthin ist von allen Bichtungenher mit grossen Unannehmlichkeiten verbunden, indemman auf schlecht gepiiegter Strasse über Berg undHügel hinweg muss, ohne dabei sonderliche Beizelandschaftlicher Schönheit zu gemessen. Das Gesagtegilt besonders von der 31 km langen Verbindungs-strasse zwischen Como und Lecco. So ging also dieFahrt trotz der allmählichen Steigung hott von stattenund bald, nachdem ich die Höhe von Merate hintermir hatte, befand ich mich zwischen hohen, bewaldetenBergen und langte nach dreistündigem Vorwärtsstrebenin Lecco, am gleichnamigen Arme des Lago di Comoan. Hier ruhte ich in einem am Seeui’er gelegenenGasthofe eine Stunde aus, erfrischte und kräftigtemich an einem trefflichen Morgenimbiss und versenktemich dann in den Anblick der majestätischen Gebirgs-landschaft.
Lecco ist ein freundliches Städtchen mit 6000 Ein-wohnern, dem Standbilde Garibaldis und dem desDichters Allessandro Manzoni, der durch seinentreffllichen Boman „J Promessi sposi“ bis weit über dieGrenzen seines italienischen Vaterlandes hinaus bekanntgeworden ist. Was die Stadt aber besonders zu einemvielbesuchten Sammelplätze der Fremden macht, ist