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das Dampfross, unbekümmert darum, dass es einMenschenleben jäh zerstört, folgsam dem leisen Druckeder Hand, unterthänig dem .Riesengeiste des Menschen,der es schuf.
Ich hatte gehofft, heute von Mailand ans mit demRade weiter fahren zu können, aber der Regen hieltfast ununterbrochen an, und so war icli denn, wennich noch etwas von dem nördlichen Teile der lom-bardischen Tiefebene sehen wollte, gezwungen, hierbesseres Wetter abzuwarten. Abends wohnte icheinem Konzerte in der Galleria Vittorio Emanuelebei und ging in der Hoffnung auf günstige Witterungfür den nächsten Tag zeitig zu llett.
Als ich früh am andern Morgen erwachte, lachtedie Sonne wieder ebenso freundlich vom blauenHimmel hernieder, wie in den schönen Tagen derletzten Wochen. Eine wahre Freude war es für dasRadlerherz, zu sehen, wie schnell die Strassen hierwieder fahrbar und trocken geworden waren.
Ich rüstete zur Weiterfahrt, und bald sauste meinvortrefflicher Diirkopp dahin, als ob er während seinesDaseins nur wenige Kilometer und nicht derenTausende zurückgeiegt. Nach Verlauf einer Stundekam ich in Monza an und hatte damit eine Steigungvon 40 m gewonnen, da Mailand 122 und Monza1(52 m über dem Meere liegt. Die Stadt bat12000 Einwohner, eine sehr schöne Kathedrale ausdem XIV. Jahrhundert, ein geschmackvolles gotischesRathaus und einen Palast aus dem XVH1. Jahr-hundert, in dem der König von Italien während derSommermonate zu verweilen pflegt. In der Kathedraleist die reiche Schatzkammer, die gegen eine LiraEintrittsgeld zugänglich ist, als besonders sehenswerthervorzuheben. Der Kirchenscbatz enthält unteranderem die berühmte „Eiserne Krone“, welche die