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die stolzen, treulosen Genuesen in früheren Jahrhunderten'nie, wohl aher gefürchtet. Prachtvolle Paläste zeugenvon dem Glanze und der Macht, die die Stadt alseinstige Beherrscherin des Mittelländischen Meeresumgab. Ein überaus mildes Klima, die malerischeLage in weitem Halbkreis am Gebirge einerseits undam Golfe anderseits, sowie die reichen Kunstschütze,die hier aufgespeichert sind, stempeln Genua zu einemSammelplätze Tausender von Fremden. Zuerst lenkteich meine Schritte zur Piazza Aeipiaverde, vor denweitläufigen Gebäuden des Hauptbahnhofes. Einherrliches, von Palmen umgebenes Marmor-Denkmaldes im Jahre 1446 hier geborene)» Christoph Columbusgereicht dem weiten Platze und der ganzen Stadtzur Zierde. Dieses Denkmal ist eines der schönsten,die ich je gesehen, es darf als ein glänzendes Zeugnisfür die hochentwickelte italienische Marmorskulpturbetrachtet werden.
Vom Awpraverde-Platze aus fuhr ich mit derStrassenbahn zum Leuehtturme hinaus, um von derHöhe desselben einen Überblick über die Stadt undihre Umgebung zu gewinnen. Gegen eine LiraEintrittsgeld wird die Besteigung des Turmes, dieals sein' lohnend anzuempfehlen ist, gestattet. DerAusblick umfasst die Stadt mit ihren weitläufigenHafenanlagen und den zum Golfe sanft abfallendenGebirgshalbkreis. Durch Genua wird die Riviera inzwei Teile geteilt, der westliche ist die Riviera diPonente und der östliche die Riviera di Levante.Von ersterer sieht man von hier aus einen grossenTeil bis zum Capo delle Meie, von letzterer dieStrecke bis zum Vorgebirge von Porto fino. DasLeuchtfeuer des Turmes liegt 117 m über dem Meereund wirft sein blendendes Licht mehr als 20 See-meile)) weit auf das Meer hinaus. Vom Leuchtturme-