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Begleiter gebracht hatte. Die Strassen sind hier fastalle schnurgerade und mit Arkaden versehen, einesieht gerade so aus, wie die andere; allein konnteich mich hier unter solchen Umständen unmöglichzurecht finden. Was ich genau wusste, war, dassdas Hotel die Ecke zweier Strassen bildete, die Wirtinsich abnormer Korpulenz erlreute und der Wirt einemächtige Glatze und einen recht bissigen Gesichts-ausdruek hatte. Aber in einer kleinen Stadt istmanches möglich, ich machte einem .Polizisten meineLage klar, und nach längerem hin- und herratenhatten der Hüter des Gesetzes und mehrere dazu-gekommene .Passanten das betreffende Hotel heraus-gefunden. Mine halbe Stunde später lag ich in festemSchlafe, aus dem ich erst am nächsten Morgen gegenzehn Phr erwachte.
Savona, das Savo der alten Hörner, hat 19000 Ein-wohner und bietet ausser dem belebten Hafen, demschonen Dom und einigen hübschen öffentlichenGebäuden, nicht viel Beachtenswertes. In denumfangreichen Anlagen des bischöflichen Palaiswurde Papst .Pius VIT. in den .Jahren 1809 — 1814von Napoleon J. gefangen gehalten. Von Savonaführt eine Bahn, die einzige, welche Piemont direktmit der Riviera di Ponente verbindet, nach Turin.Lange hielt es mich nicht hier und nachmittags legteich die ca. 50 km lange Strecke von Savona bisGenua als den Rest meiner Rivierafahrt zurück.
Die Strasse ist zum Radfahren von Savona abdie denkbar ungünstigste; ein Cap folgt auf dasandere, und die Decke der Strasse lässt an manchenStellen viel zu wünschen übrig. In den unbedeutendenOrtschaften am Meere Celle, Varazze, Cogoletto undPra hielt ich mich nicht auf; erst in .Pegli, 10 kmvor Genua, machte ich Rast. Pegli zählt3750Einwolmer
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