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und ist das Lieblings-Ausflugsziel der (Genuesen. DerOrt geniesst einen gleich guten Iluf als Seebad, wieauch als'Winterkurort. Reizende Villen mit herrlichen(härten schmücken den Bergabhang. Einen Besuch,der gegen eine Lira Eintrittsgeld gestattet ist, verdientdie Villa Pallavicini, die in einem herrlichen Kranzeumfangreicher Gärten gelegen ist und auf den Fremdeneinen mächtigen Zauber ausübt. Auf Pegli folgendie hübsche, 11000 Einwohner zählende Stadt Sestriund Sampierdarena, die industriereiche Vorstadt Genuas,mit 20000 Einwohnern. Mein- als vier Stunden hattedie Bewältigung der letzten 50 km infolge des un-günstigen Terrains in Anspruch genommen, und ichwar l’roh, als ich endlich wohlbehalten in Genua ankam.
Tn dem in der Via Balhi gelegenen Hotel diMilano stieg ich ab, d. h. vom Rade war ich schonlängst heruntergeholt worden, weil das Radfahren inden Hauptverkehrsadern von Genua nicht gestattetist. Ich speiste in Gesellschaft von mehreren italienischenRadlern zu Abend und unternahm, nachdem ich dienach einer solchen Fahrt unerlässliche, gründlicheToilette gemacht hatte, mit den liebenswürdigenGenueser Herren einen Rundgang durch die Haupt-strassen der Stadt. In mehrere der glänzendenRestaurants, wo auch gutes, aber teures MünchenerBier verzapft wird, kehrten wir ein. Der Abendbrachte uns eine sehr anregende, Unterhaltung, diemir zu Liebe in französischer Sprache geführt wurde.Wir sassen in einem traulichen Klubzimmer zusammen,und als die Rede im Laufe des Gespräches auf dieedle Musi ca kam, wurde ich gebeten ein deutschesLied zu singen. Ich stöberte in den vorhandenenNoten herum und fand anfänglich nichts als italienischeund französische Musikalien. Doch halt, was wardas? Da lag ja fein säuberlich eingeschlagen, ein