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müssen, dass ich den Rreussen zum Soldaten viel zuminderwertig war; im Lande der Tetes carröes undChoucroutmen' - , so nennt man die Deutschen mitVorliebe in Frankreich, „giebt es so viele fehlerfreieVaterlandsverteidiger, dass man kurzsichtige Staats-krüppel, wie mich, nicht nötig hat. Wenn ich allerdings zueurer Grande nation gehörte, dann hätte ich trotz dieserMinderwertigkeit längst ein paar .Fahre in roten Hosenherumlaufen müssend - Der Manu wusste nicht, was erdarauf erwidern sollte, und als er einen Augenblickzur Erde sah, um den Sinn meiner Rede dem ganzenInhalte nach zu erfassen, schwang ich mich aufsRad und sauste mit einem kräftigen ,Au revoir' zuThale, der italienischen Grenze zu. Ich hatte dochweder Zeit noch Lust, einem solchen Spionenriechergegenüber ein bis ins kleinste gehendes Verhör zubestehen. Es war ja auch zu lächerlich, mich füreinen Spion zu halten, der ich doch nur in Gottesschönem Erdengarten spazieren fuhr und mich derWunder freute, die mir die Natur allerorts in soreichem Maasse bot.
„Un amico tedesco", das war der stereotypeAusdruck, mit dem mich die italienischen Beamtenwie überall, so auch an der nächsten Zollstation aufdas liebenswürdigste empfingen. Ich erzählte demGrenzwächter das .Intermezzo, welches ich soeben auffranzösischem Boden bestanden hatte, und er mussteherzlich darüber lachen. Nachdem mein Zollscheinwiederum mit dem Stempel versehen worden war,ging die Fahrt weiter thalabwärts, und nach ungefährzwei Stunden kam ich aus dem malerischen Boja-thale hinaus nach Ventimiglia, an das Meer. Es warmittlerweile dunkel geworden, und da ich wegen derberüchtigten Stechfliegen, die den meisten Leuten denAufenthalt in dieser Stadt verleiden, hier nicht über-