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„Dicken Marie“, während ich einsam hier auf derStrasse radelte; schöner als hier wars wohl in jenemfröhlichen Kreise, aber heute liess ich mich nichtverleiten hinüber zu fahren.
Ich war froh, als ich in Offenburg angekommen:war und bei einem guten Schoppen edlen Markgräfler-weines meine Sehnsucht nach Strassburg und seinenFreuden vergessen hatte. Das Terrain ist in derGegend von Offenburg so uneben, dass der Radlernur langsam vorwärts kommt. Im übrigen ist dieStrasse auf der Strecke von Oos bis hierher von saf-tigen, grünen Wiesen begrenzt und in ihrer ganzenLänge zu beiden Seiten mit Schatten spendendenObstbäumen eingesäumt. Au der linken Seite ziehtsich der Schwarzwald dahin und an der rechtenblickt man zumeist weit in die Rheinebene hinaus.
, Offenburg ist ein gewerbereiches Städtchen mit 8500Einwohnern. Als Hauptkuriosität fand ich daselbstein Denkmal Francis Drake’s, der um das Jahr 1586jene niedliche, wohlschmeckende Knolle nach Europagebracht, die unter dem Kamen Kartoffel so wohlbekanntund je nach der Zubereitung eines unserer unentbehr-lichsten und schmackhaftesten Nahrungsmittel gewordenist. Südlich von Offenburg überschreitet die Strasse denKinzigfluss und zweigt ca. 18 Kilometer weiter nachLahr ab. Diese Stadt hegt im Schutterthal, hat10 800 Einwohner und ist von obstreichen Wiesenund herrlichem Walde umgeben. Lahr ist ein wohl-habender Ort mit blühender Tabak- und Leder- In-dustrie, schönen Kirchen, einem Denkmal für 1870/71und hübschem Stadtgarten. Nach kurzem Aufenthaltefuhr ich in Lahr rechts ab, über die Schütter undbefand mich bald bei Mietersheim wieder auf derHauptchaussee.
ln etwas mehr als einer Viertelstunde langte ich