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Bayreuther Fanfaren zu den Festspielen hin. Kurzentschlossen fuhr ich zum Telegraphenamt und bestelltemir eine Karte zum ,, Parsival“, den der edle KaiserFriedrich ein „Mysterium von überwältigender Dra-matik“ nannte und den ich. da er Eigentum derBayreuther Bühne ist und nur dort aufgeführt werdendarf, noch nicht gehört hatte. Einige Stunden späterkam die Drahtnachricht, dass sämtliche Plätze füralle Vorstellungen verkauft seien. „Es war so schöngewesen, es hat nicht sollen sein“. Mit diesen Worten»Scheffels, die "Nessler so trefflich vertont, tröstete ichmich; gegen das Unabänderliche war nicht anzu-kämpfen.
Eu früher Stunde musste mein Küsslein am nächstenMorgen wieder ins Zeug, und hinaus gings auf präch-tiger Pandstrasse durch »Sachsenhausen nach 'Neuisen-burg und Darmstadt. HeiTlic.be Wälder sehliessendie Landstrasse nach beiden Reiten ein; ich fuhrdahin in der warmen Morgensonne und dachte ebendarüber nach, ob ich wohl noch lange von schlechtemWetter verschont bleiben würde. Teil hatte nämlichbis hierher das denkbar schönste Wetter mit leichtemRückenwinde gehabt. Kurz vor Darmstadt blicke ichnach Westen und sehe, wie eine mächtige dunkleWolkenburg am Kirmamente aufsteigt. Mau soll denTeufel doch nie an die Wand malen, denn kaumhatte ich meiner Verwunderung über die herrlicheWitterung Ausdruck gegeben, als der Himmel sichauch schon mit diesem drohenden (Tewölk überzog.Glücklicher Weise ging das Gewitter vorüber und ichkam mit trockenen Kleidern und bestaubter »Maschinein Darmstadt an.
Hier gab es nicht allzuviel für mich zu sehen;wenn man grössere Städte wie Paris, London, Berlin,Hamburg mul andere kennt, reizen die kleinen Resi-