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leider nicht überall gemacht, und icli empfand diesals einen grellen ITbelstand, der mir recht oft zumVerdruss und Nachteil gereichte. Auf dem Rade fuhrich zuerst zur Rosen-Ausstellung, die für Kenner sehrviel Interessantes hot, und für mich manches Bemer-kenswerte und Anregende zur Schau trug. Sodannsah ich mir flüchtig die übrigen Sehenswürdigkeitender Stadt an, vor allem den grossartigen Bahnhof.Mitleidsvoll steht der Radfahrer vor diesem monu-mentalen Bauwerke, welches für ihn nicht existiert,an das er in keiner Hinsicht gebunden ist, dessenZüge seiner vergeblich harren, weil er die Eisenbahnmit ihren mannigfaltigen Widerwärtigkeiten nichtbraucht. Sehenswert ist der Frankfurter Palmcn-gai'ten, der dem des ehemaligen Königs von Hannoverin .Herrenhausen an Schönheit und Reichhaltigkeitder Gewächse fast gleichkommt. Interessant ist fernerder Besuch des Stildel’schen Kunstinstituts, des alt-ehrwürdigen Domes und des .Göthehauses, sowie dieBesichtigung der Main brücke und des regen Verkehrs-lebens aul dem Flusse. Die reichen Kaufläden kenn-zeichnen Frankfurt als Handelsstadt von grössterBedeutung.
Wenn die Zeit es gestattet und Gelegenheit ge-geben ist, versäume man nicht, dem prächtigen Musen -tempel, dem Opernhause einen Besuch abzustatten.Vor allem wird den Wagner’schen Tonwerken andieser Bühne die sorgfältigste Pflege zu teil, die 'Te-tralogie gelangt hier besonders gut zur Aufführung.Von diesem Kunsttempcl schweiften meine Gedankenhinüber nach Bayreuth, der Hochburg Wagner’scherKunst und dem Heiligtum des Wagnerianers. Geradejetzt fanden dort vor einem aus allen Teilen der Erdeher)(eigeströmten Publikum die berühmten Festspielestatt, und mit Gewalt zog mich der Zauberton der