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und es nötig ist, ein. Das Bauwerk wurde 1242—49erbaut und 'war vielfach Sitz der Erzbischöfe, vonTrier. Nach seiner Zerstörung im .Jahre 1089 durchdie Franzosen, denen überhaupt die meisten Burgenam Itheine zum Opfer gefallen sind, erstand unterdem Könige Friedrich AVilhelm I V. von Prcussen ausden Ruinen das stolze, Schloss in seiner jetzigen Ge-stalt. Die. Aussicht von der Plattform erstreckt sichauf den Rhein und weit in das malerische Lahnthalhinein. Das Innere des Schlosses ist nach der Artmittelalterlicher Ritterburgen geschmackvoll und originellausgestattet. Die Schlosskapellc enthält schöne Freskenauf Goldgrund und die Säle mannigfache Sehens-würdigkeiten aus der Ritterzeit.
Nach Kapellen zurückgekehrt, bestieg ich wiederummein Rad, welches ich der Obhut eines Wirt heuanvertraut hatte, und fuhr in massigem Tempo aufder ebenen, ausgezeichneten Strasse lheinaufwärts,den grossen Bogen, den der Strom hier bildet, ent-lang, Ti ach Boppard, einem reizend gelegenen Städtchenmit 5 600 Einwohnern, zahlreichen prächtigen Villenund ausgezeichneten Hotels. Wenn die Szenerie schonvon Koblenz ab ein überaus schönes Bild bietet, sogehen wir doch hier erst den eigentlichen Glanzpunktendes Rheines entgegen.
Das herrlichste Panorama des ganzen Sti’omesgCTiiesst man unstreitig auf der Strecke zwischen St.Goar und Ftacharaeh. Am lohnendsten ist die Tourvon Ooblenz bis Ringen, oder besser in umgekehrterRichtung allerdings zu Schiff, weil man so beideRheinufer mit ihren ruinengekrönten Rebenhängenvor Augen hat: dei' Radler sieht von der Strasseaus fast immer nur die Schönheiten der gegenüberliegenden Seih 1 . An einzelnen Stellen und an maleri-schen Biegungen des Thaies treten natürlich für eine