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unsere Tage bewahrt blieb. Das Wahrzeichen Kölnsund das schönste aller Denkmäler gotischer Baukunstist der herrliche Dom. Den Grundstein zum KölnerDome legte im .Jahre 1248 Konrad von Hohenstaden.Nachdem mehrere Jahrhunderte hindurch an demBauwerke gearbeitet worden war, trat in der Wetter-führung desselben ein Stillstand ein, der den Domder allmählichen Vernichtung preisgegeben hätte, wennnicht die kunstsinnigen Könige Friedrich Wilhelm .1.11.und IV. von Preussen berufene Architekten mit derVollendung der Arbeiten betraut hätten. Im Jahre1880 konnte der Dom im Beisein Kaiser Wilhelms I.eingeweiht werden, und heute steht in seiner ganzenGrösse dieses gigantische Bauwerk vor uns als einehrenvolles Zeugnis für deutschen Kunstsinn unddeutscher Hände Arbeit. Das Innere des Domes,welches eine .Fülle des Schönen bietet und wie dasÄussere überwältigend durch seine Dimension autden Beschauer wirkt, steht dem Publikum zu jederZeit offen.
Um Köln einmal aus der Vogelperspective zusehen und die äusseren Steingebilde des Domes ausnächster Nähe in Augenschein zu nehmen, stieg ichzur .Höhe des Turmaufsatzes empor, der für eineMark Eintrittsgeld zugänglich ist. Auf der Wanderungdort hinauf findet man nun reichlich Gelegenheit, den.Wald von Türmchen und Pfeilern zu bewundern. Ander mächtigen Kaiserglocke vorbei, die aus vielen imKriege 1870/71 erorberten Kanonen gegossen ist,gelangt man zur Gailerie. Einen majestätischenAnblick gewähren die zierlichen bis zu 156 m Höheaufragenden Helme der beiden Türme und das unteruns liegende Steinlabyrinth des Domes in seinerkunstvollen Anlage. Das w 7 eite Häusermeer derStadt, die übrigen prächtigen Kirchenbauten und