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Von der Nordsee bis zum Mittelmeer : eine Ferienreise auf dem Rade ; Zugleich praktisches Reisehandbuch für Radfahrer
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ulte Baudenkmäler aus grauer Vorzeit liegen zuFüssen des in Bewunderung versunkenen Beschauers.Der breite Bhein gleitet im Glanze der Sonne ma-jestätisch seinem Ziele, dem fernen Meere, entgegen.Von mächtigen Dampfern, welche die manniglaltigsten'Waren aus aller Herren Ländern ihrer Bestimmungentgegen führen, wird der Spiegel des Stromes durch-furcht, und stolze Salonschiffe tragen lebensfroheMenschen den gesegneten Robenhügeln des Mittel-rheines zu. Der Gesichtskreis reicht bis zumwaldigen Siebengebirge und bis weit in die nieder-rheinische Tiefebene hinaus. Jedem .Radfahrer, über-haupt jedem Besucher Kölns sei die Besteigung derDomtürme aufs Wärmste empfohlen.

Bin weiteres sehenswertes Bauwerk Kölns ist dieim .Jahre 1859 vollendete ,testet Rheinbrücke; die-selbe ist eine für die damaligen Verhältnisse derEisenkonstruktions-Technik wahrhaft monumentaleSchöpfung. Sein zu empfehlen ist der Besuch desZoologischen Gartens und des Kunstgewerbe-Museums,sowie die Besichtigung des herrlichen Friedrich-Wilhelm-Denknials. Eine Fahrt zu Rade über dieprächtige Ringstrasse mit ihren, in den mannigfaltigstenStilen aufgeführten Häusern und Palästen wiegt denfür den Radler so geringen Zeitverlust reichlich auf.

Schon zu lange hatte ich in Köln verweilt, denndie ausgezeichneten Wein- und Bierverhältnisse ver-locken gar leicht zu einem längeren Aufenthaltedaselbst. Aber vorwärts treibts den Radler, giebt esdoch noch so manches auf der .Rheintour zu sehen,was den wahren Freund der schönen Natur zu fesselnvermag. Also frisch auf, mit Volldampf voran!