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doch eines poetisch-sagenhaften Zaubers entbehrt ernicht. Von.liilich aus steigt; die Landstrasse allmählichbis zur Wasserscheide zwischen Maus und Rhein. Lnrascher Bahrt gellt, es durch das Städtchen Bergheimau Gross-Königsdorf vorbei, dem Rheine, der ruhm-reichen Colonia Agrippina zu.
Wenn die etwas mehr als 70 km lange Streckevon Aachen bis Köln wenig anregendes bietet, sobeginnt doch mit der Annäherung an die stolzerheinische Metropole der magische Zauber des Rheinesin das Gemüt des Wanderers einzuziehen. Im Bannedieses Zaubers fuhr ich durch die Erstlingswerke indie Stadt hinein.
Kelit rheinische Fröhlichkeit und Gemütlichkeitsind in Köln heimisch, ln kaum (hier andern Stadtam Rheine rindet der Fremde soviel Abwechselungund eine so herzliche, unbefangene Aufnahme, wiegerade in der besseren Kölner Gesellschaft. Urgemüt-lich ist der Kölner, sein Ghurakter ist typisch fürden Rheinländer überhaupt.
Vorliegende Schrift soll nun kein bis ms kleinstegehender Städteführer sein, denn zu einem eingehen-den Studium aller Sehenswürdigkeiten einer Stadtfühlt sich der vorwärts strebende Radfahrer heigrösseren Touren doch nicht berufen. Ich glaubeaber nicht fehl zu gehen, wenn ich auf Grund meinermannigfachen Reiseorlahrungen jedem grössere Orteeinige bescheidene Zeilen der Beschreibung widme.
Köln ist mit seinen 325 000 Einwohnern nichtallein die bedeutendste Stadt des Rheinlandes, sondernauch eine der grössten und reichsten Städte desganzen deutschen Reiches. Von den Römern ge-gründet, wuchs die Stadt dank ihrer günstigen Lageund ihres regen Handels nach und nach zu derGrösse empor, die ihr vom Mittelalter her bis auf