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zur Anzeige bringen. Weitaus die meisten Radfahrergehören den gebildetem Ständen an und diese, kommenden Eussgängern auch, wenn eben möglich, mit allerRücksicht entgegen. Ein gegenseitiges Nachgeben istdie nächste und einzige Lösung der Radfahrerlrage.
Endlich war ich dem Gewühl der Stadt entronnen,mit Wehmut gedachte ich der mannigfaltigen lierz-erfreuenden Zerstreuungen, die dieselbe bietet, undmit geteilten Gefühlen, etwas zaghaft, fuhr ich jetztdurch die blühenden Gefilde, welche Aachen nachNordosten hin in so üppiger Fülle begrenzen. Aufebenem glattem Rankett, welches hier den Radfahrernfreigegeben ist. sauste ich last geräuschlos auf meinemvorzüglichen Stallirossc dahin auf den nächsten Vorortvon Aachen, auf Haaren zu. Dieses industriereicheÖrtchen setzte meinem schnellen Tempo insofern einZiel, als die holperige, schlecht gepflasterte Strassekeineswegs das Ideal des Radfahrers ist. Nachdemman endlich, von so und so vielen Kötern a.ngekläfft,das Städtchen verlässt, macht sich dem .Radier diesteilansteigende Strasse unangenehm bemerkbar.
Nach der Überwindung der Höhe des Kanins-berges ging die Fahrt wieder schnell von statten. DieLandstrasse hat bis Jülich nur einige Steigungen undSenkungen aufzuweisen und bietet des Interessantennicht viel. Einige freundliche Städtchen. Aldenhovenund andere liegen an der gut gepflegten Chaussee undbringen etwas Abwechselung in das Monotone der .Land-schaft. Jülich hat 4800 E inwohner und ist eine rechtinteressante Stadt in Bezug auf ihre Vergangenheit alsHauptstadt des Herzogtums Jülich. „So fest wieJülich" sagt der Volksmund, und in der Tliat, dieStadt, eine ehemalige starke Festung, hat manchenkühnen .Feiiidesanstiirm siegreich abgeschlagen. Heute.ist der Ort in strategischer Hinsicht bedeutungslos,