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Mein Entschluss war gefasst, in klaren Umrissenstand bereits eine Reise vor mir, die ich. einige Tagespäter mit dem Rade dorthin antrat. Es ist dochetwas Schönes um das Radfahren, besonders hei grossenTouren! Frei und ungebunden radelt der Stahlross-reiter in Gottes unendlich schöne Natur hinaus, ihmschlägt keine Stunde, er rastet, wo und wann er will,und geniesst die Schönheit landschaftlicher Glanzpunkte,so oft und so lange es ihm beliebt. Dies allein sindVorzüge, die junge, kräftige Menschenkinder bestimmensollten, eine Radtour der Eisenbahn unter allen Um-ständen vorzuziehen. Allerdings muss man, um grössereTouren durchzuführen, in erster Linie gesund sein undim Fahren Muss zu halten wissen. Da ich mehreremedizinische Schriften über den Radsport gelesen undauch schon lange Anhänger desselben war, beruhigteich mich über diesen Funkt.
Mein Rad. eine vorzügliche, 13 .Kilo wiegendeDürkopp-Masehine, habe ich sofort bis ins kleinsteDetail hinein auf seine Haltbarkeit prüfen lassen.Alles war in Ordnung, der Sattel, der für den Touren-fahrer der wichtigste Teil des Rades ist, war tadellos.\ orsichtshalber liess ich einen kompletten neuenGummi-Rezug auf die Räder billigen, denn es giebtkaum etwas Unangenehmeres, als das häutige Ent-weichen der Luft aus dem Reifen. Man sitzt dannunter Umständen hilflos, wie ein Kind, auf weiterChaussee; Wasser zum Auffinden der defekten Stelle'im Luftschlauche ist nicht vorhanden und man kann,wenn man nicht Gummi und Felgen ruinieren will.Stunden weit, oft bis in die späte. Nacht hinein aufSchusters Rappen reiten und das Stahlross am Zügelführen, um bis zum nächsten Gasthause zu gelangen.So etwas ist langweilig, sehr unangenehm, und oben-drein ist der Radfahrer dann auch noch dem Spott