zzo Der leutschen
derselbe hofieren/und unsel« jungeTag undZeilsckencten/ weder der teibsgesundheil pflegk.Ichwill (spricklmancher)gulen Gesellen,o.Iahrschencten/undkanbey solchem ieben nickt wolein Jahr lang verharren. Solckes lassen wirfahren/ und wollen surlers dl« Kücken für dengemeinen Mann zurichten / und besehen / waswirfürGemüßwiees bey den alten Teütschengewöhn» und bräucklich ist / bedörffen/und demKoch unter die Hände geben.
Das XVIII. eapieel.
Vongemeinen Kochkrckmeln/und
was sonst mehr von Gärten/
Aut«/und Bäumfcücktm/lndenMchmbraucklickisi.
c°i«e!iuz c?^Er gemeine Mannin Teutschland ackeee
i-acim« 6<- <^vor Z«ten nichts sonderliche auff hob« kost,
^'^" licht Trachten der Speisen/ sondern liesse sich
mit allerhand Gemüßkraut/Rüben / Wur<z«l/
und dem Obst sättigen : Was nemlick / der
Krautgarlen/dieAeckerundBaumgärlenjähr«
licks ertragen mochten/mit denselben waren die
gemeine Teutscken jederzeit wohl zu frieden:
Umb deß willen / wo man sich nock mit der
Haußhalmng in die Arbeit recht sckickenwll/
mag ein jeder Haußvatter durchs Jahr/ es
seye Sommer oder Winter/ sein eigen Gar-
lengemüß nach Mochdurffe «rbawen unnd
bekommen.
Len-