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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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230
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zzo Der leutschen

derselbe hofieren/und unsel« jungeTag undZeilsckencten/ weder der teibsgesundheil pflegk.Ichwill (spricklmancher)gulen Gesellen,o.Iahrschencten/undkanbey solchem ieben nickt wolein Jahr lang verharren. Solckes lassen wirfahren/ und wollen surlers dl« Kücken für dengemeinen Mann zurichten / und besehen / waswirfürGemüßwiees bey den alten Teütschengewöhn» und bräucklich ist / bedörffen/und demKoch unter die Hände geben.

Das XVIII. eapieel.

Vongemeinen Kochkrckmeln/und

was sonst mehr von Gärten/

Aut«/und Bäumfcücktm/lndenMchmbraucklickisi.

c°i«e!iuz c?^Er gemeine Mannin Teutschland ackeee

i-acim« 6<- <^vor Z«ten nichts sonderliche auff hob« kost,

^'^" licht Trachten der Speisen/ sondern liesse sich

mit allerhand Gemüßkraut/Rüben / Wur<z«l/

und dem Obst sättigen : Was nemlick / der

Krautgarlen/dieAeckerundBaumgärlenjähr«

licks ertragen mochten/mit denselben waren die

gemeine Teutscken jederzeit wohl zu frieden:

Umb deß willen / wo man sich nock mit der

Haußhalmng in die Arbeit recht sckickenwll/

mag ein jeder Haußvatter durchs Jahr/ es

seye Sommer oder Winter/ sein eigen Gar-

lengemüß nach Mochdurffe «rbawen unnd

bekommen.

Len-