Druckschrift 
Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
Entstehung
Seite
77
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Speißkammer. 77

GasVII.Csp,tel.

Von gemeinem KochsM.

^Ie milde und gullhätige Erde gibt und'tragt uns nichtallein süffeKost und Arß.ney / als MM / Butter / Honig «nndZucker/ sondern auch scharffe und saure Dm«/alsSaltz/dessen wir keines Wegskönnennockmögen enlwthen.

Dann was sollen alle Speisen/dabey nichtSaltz ist ? wem sind alle köstliche Trachten / m<tArabischer und Indianer Würtz bereit / nußoderanmuthig? '

Esmag doch niemand Speißohn Saltz qe,gemessen oder loben/darumb ist SaltzswieLiZu ^p""'»'«ru5 sage)die aller beste Würtz auffErden. ' "««"me.,.

iieberwill ich Saltz und Brodessen / weder "alle ungesaltzene Speiß/so die ^oickncr möch.ten furtragen odererdencken.

vlQßcn« hat gesagt/er wolle lieberzu WenSaltz lecken/dasist/mitgeringer kost sich behelf.fen/dann bey dem reichen dratcro zu kost gehen

Man findeeauch Leuch/wann siemsammenKommen / essensieKaßundBrod/oderSalßundBrod /frölich und mit Dancksagung miteinanderchalten sich dem gemeinen Sprichwortgleichförmig/ dasalsolam: ^lem^men^mne plXtereas, das ist/einen guten Freund soll,,nicht bald(als Armut halbenMergehen / dannrechte und

Gute Freund haben für gut/Was man ihn fürsetzen thul -Kombeaber

KZs