lim. lib.lj.
lj4 Verkeutschen
DieOmeissen/ wann sie die Obs5äuw be«kriechen und ersteigen / soll man dir untersteStame derBaumen mit Oel salben/so weichensie: dann gemeldte Thierlein können das Ottnicht leyden/müssen bald/gleich wie dieMüctenund Schnecken von Oel sterben.
Was aber sonst für Holtzwerck und Steinmit Oel geträncktwird/istbeständig / und bleibtwärhafftig.Etliche pflegenihrWagengeschir: undHsltzenWerckzeug m Oelzuträncken/das wird schönglanyen / und bleibt von Würmen unversehrt.Die Mahler/ Bildhauer und Sckreinerlil» ^s- brauche Oel zum Firniß/können deßOels nichtenlrathen in den Farben.deßgleichealle Wund,Aerßt/unddeß Tempels SaturniDler'er wolleallesampt deßOels geniessen.Es sind auch dieSchandlose sckHdnckeZliegen/dasköstllckOel/und alle gute Salben zu verderben, b«ß daß sieselbst zu letzt dare«n fallen und ersäuften/stets be-reit und gcfiissen. ^ccl. 9.
Dasxn.^apitcl.
Von Eyern / und welcher Vögel Ey«
zu erwchlen.<^N den Teutfchen Küchen undSpeißKam-^vmern find man auch gme frische Eyer/dock nie aller Vögeln und Tbier/als der fremd«denSlraussen Eyer auß Africa / findet manwol Wundershalben in etllckcn Tempeln han»gen / und sonst nicht/und ist gleickwol ein großWunder/das der grosse sioltze Strauß/ sobalder seine Eyer gelegt/atm dieselbe nlckt weiter ge^denckt: und demnach einem solchen grossen Vo<gel seine selbst Eyer außzuhecken der Lust ver<
gehet