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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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156
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15s VerTeutschen

An den feisten Gännsen gefällt mir dasSchmaltz am besten/dann es gieblin der Kofi/wann es ftisch ist/einen guten Geschmack/unddien« auck zu der presthaffligen Börmutter/wann es nicht gesaltzen ist. Gleiche Würckunghat dz ungesaltzenHüner.undCapaunschmaltz/so zu aller Minderung in der Artzney erwähletwerden.

GrosseGänß/Schwanen/und vergleiche Fe-dern gehören in die Sckrewerey / und zu denBoltzdrähern: aber die kleine sanffte Pflaum-Federn gehören für die Krancke/zu ihrer Ruheund iager.Ellicke wissen sanffte Küssen daraußzu machen / die legen sie den Henen unter dieElenbogen/daß sienicht müde werden.

Mit den Hanen > Pfauen und Kranch-Fe-dem/schmücken sich d« freudige Hansen / wer-den kühn davon: das gefällt den Müttern sehrwol/ daß sie solche freudige Federhansen in dieWelt bracht haben.

klin.lib.io.

Das XIV. Capitel.

Vonallerhand Kochfleisch der

viersWge Thlcr ins-

gemeln.

^Ollen wir unser Kochfleisch vor den Hun«^^denund Mücken sicher und rein behalten/bedörfften wir wol deß Tempels ttc,rculi5 zuRom/ darein nietein Hund oder Fliege (wiePlinius schreibt) kommen sey/zu einem Behäl-ter und Spt'ßkammer.Ursach/dleHund seyxd

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