Speißtammer 2)l
LentzenkräuterunndGe-
wachs-
r^M Anfang deß Lentzen kriechen und ergeben-»ü3sicb auß der Erden alhier in Teutschland/viel und manckerley Kochkräuter/die man zurNothdurfft in der Kücken zur Speiß bereiten
len/mitBawenundPfiantzen auffgebrackl/als ^"^°Bynetsch/zu iatein 8eut!um,Mangoll/jungeKol unnd Cappestrauter/viel und manckerleyinllick/Magjamentraut/grosse zahme Millen»trauter / jung Rübkraut über Winter gestan-den/Ocksenzung und Burmsch. Darnachhat man Peeersiligen/Korffel/ und Dlllkrautüber Winter gestanden / dazu Eschlauch/Bryßlauck/undgrüneZwibelund Knoblauch.
Auff etlichen Wiesen oderGraßgarten su> mattennndchendie Kockmägde auch grüne Mußkramcr/ Graßgarte-als den Sawrampffer / den Strypfflattlck/das nmge Krau: von der Natcerwurlzel / Li-llorta genannt/ Wcgericktrauter/ die Baren»klawen/die Wiesenkol/ die Bialter von den gel-ben Sckmaltzlilumen/und andere mehr.
Auff den gemeinen Almueen/unohinderdenZäunen/wachsen die holdselige Mertzviolen/^mut ge«welcher Blümlein Kraut unsere Kockmägde w"^'mit den jungen erstgewachsenen Nesseln zumGemüß sammli«: Deßgleichen dieMlilmkrau»ter/die Gänßdlfill und die feiste jungen Hopf-fendolden/werdenaUjumahlinibrel Jugend >mFrü«ng/wann sie noch zart und weich seylw/ mdie Küchen zur S seil) trferdert.
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