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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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79
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Speißkammer, 79

«igdazu /misch«darunter Pulver vonMa«stix/Weyrauch/und rongedöntemBalsam«kraut / jedes ungesädrllck emes QnintleinSschwer/ dazu mag man nehmen Gerstenmehl/nach Gefallen / dasglbtein nützlich mild Pfla<fier/aufflemesiuck / odc> weissen Barch« an<gestrichen, und ansfden Magen oder H« ygrüb,lein geschlagen / das stillet und wel'ret dem Ko»tzen salv.Kan.nndAnffsic'ssenoeß Magens.

In den Apoli'ecten macht man oiß Pflastermit Specercyen etwas köstlicher werdawil/usr ssotzm.bats zu bezahlen/der fi»h« es daselbsten feil: da> Anffsiossen.von ließ das ^ntiäatÄNum, oder Zerium Üb. z.cap.^87.

Das IX. Capitel.

Von dem Wein / wer den ersten

mahls ersunden/un welcher der

beste sey.

s«Ißhcr haben w,r / wessen die Menschen sich'^bedienen sollen uu müjsinnach Nodtdurfftangezeigt. Esmangeltunsabel iloch die recht«Fröligkeit/das machet / wir Kaben noch keinenWein/soll unsere Freude gantz werden/ müssen -

wir Wein dabei) habenW'r reden bler nn vomUberfiuß/sondernnachNobtdurffldenDurstzuloschen und die natürliche Krasfte zu stärcken.

Dann der alte Oiuscollciel sagt/ esseyeiu^ ^guterRaht / daß mangebine kemen Durst zu '°^^leyden/und daß man die ^ pcisc mit Weinbc-feuchte.Gcdachlem Recht folge ich gern/und mitgute Willen/das machts/daß ich ein deutscher

G bin/