SpeißfHmmer. 2,;
VonSaneeloderAmmetröhrlein/
wo/und wie dieselbe wach-sen.
Z>Ie Indianische Gewächs seynd schieralle«^zumahl in Teutschland gewohnet/und beyuns Teutschen gleich als Bürger worden: Ur-sach/wir empfahen sie freundlich /unnd bezah-lens den Kaufflemhcnzumlhewrsten/ mitba,rem Geld / oder anderer Waar. Etnes seh»lelunsnoch an frembder Specerey / nemlickwann wir sie frisch und grün zu uns tönten brin-gen/und gewöhnen/daß sie mit unserm Grundsich möchten vertragen / alsdann wären wwTeutschenüberdie Volcker/welche das Brodtzuweilen nicht wolhaben wachsen.
Wolan dieIndianer schlcken uns auß <h,relInsulZailongenannt/diewolricchendeschal-feCaneel/oderZlmclröhrlein/dasftyndScha'len oder Rinden eins Baums / der soll sich m,tdem iaub und Blättern dem iorbccrbalim et-was vergleichen / beynahewie der Nägelein-bäum. Im dritten Jahr stümmeln die Eyn-wohner dl« Zimmetbäum / gleichwie wir dieWeiden und Bollenbäum stümmeln : Vongemtldlen Atsien schälet man die edle Caneel-rinden/die Stämme lassen sie bleiben/ gleichwiewir die Weiden/Bollen undUlmenbäum / nnGaw auffdcm Rcinstrom pfiantzeu. BieCasneelschalen oder Rinden werden allererst nachdem sie vom Holtz abgezogen werden/über einenMonat träfftig und gut : In der ersten seyndsie ungeschmack/und gantz nicht lauglich/biß daßsie dürr werden.
O iij Man