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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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196
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,Z6

Vcr Teutschen

VonIngber/woundwie derselbi»gewachst.

violco ui, c>lI<l derAllen haben gemeynt/ derIngber-.caz,.^,. "sey die Wurtzel von Pftfferstauden: Istaber weit gefehlt/ dann der edle sckarffe Ingberwächst zu Cananor/in India/in Calikuth/undin derlandsckafftArabie die l'r^Io^rica heifi.Aber in India isteramallergemeinsten/wächstin Bergen undThölern in rochen, Erdreich:Das Kraut vergleicht sich dem R'edgraß/oderdem Rorgraß/ doch viel kürtzcr/ mit vielen gra-sichten Blattern/ ohn Stauden oderSlängel/dicvcrwelcken zum Jahrein mahl oder drey :Alsdann graben die Epnwohncrl>ieWurtz«l/diewudM^knopfflcht/wachstgernumersich/dochnickt üb« Sp^nmntiiff: Und so ojft der Ing-ber außgegrabenist/brtchmd«i.«uthdas obersteoder vorderste Aug an den Wurtzemab/ stossenswiederumb in den Grund/über einIahr ist neu-er Ingber darauß gewachsen / betleib« bald/alelck wle bey uns der M örrheltich. Und wannder Ingber erstmahls nickt wol geerücknet wird/so gewinnet er bald Nürmle«n und Mulden:Zudem sonmdder Ingber offtermahls gefal-^etnickt aüc'.n mit Farben/ sonoemanck mitEinbcy^/daß lhm d«e beste Krafft durch solcheBeylioc.?- E"lwelchung entzogen wird / nochmüssen wi> denselben gar lhewr bezahlen.

Von dem Nahmen deß Ingbers.

j^^Y allen Teutscken> Reichen und Armen/^lst der Ingber besser bekanl/dann ccwan die

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