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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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SpeiMmmer. ,5^

nicht ein geringen Verlust<,nd Schaden:No cksprecheunsereKoch/esm»ßda?auffwasdalauffgehöret/Gott geb wers befahlt/es muß da seyn.

Zwar es wach sen in Teutschland auch vielguter und gesunde r Würtz / die etwan den auß-ländigen frembde Spccereyen gleich seyn moch,ten : daran laffenwirunsaberkeineswegsge,nügen / wirmüffenstetsm Indlam/und genCaliculhen nach Würtz schiffen: Solches ge»fält alsdann den Kauffherrn/ die wissen unsdie Specercyezuverkauffe. Wolan inTeutsch,land wächst der edel/gut und zahme Saffran/derofftmahlsdenOrlenlalischenuberlrifft.SowachMuchlnTeutschlanddie edle woln'echen»deWacholterbeerlein/soman vo l«ns infremb,de iander führet. Istnicktdie klein spitz oderöricht Salbey/siese» grün oder düir/ein kost,lichewohlriechendeWürtz /inder KüchenundinderArizney ? Habenwir nicht auch Ma/o-rawRosmarin/Quendel/Bolcp/groß und kleinHysop/Basilgen/ ^/mu«, Tostcn/ Frawcn«wurtz / Coriiinder/Dplsame/Lyl stocket/Alant-wurß/unddergleichen viel wolriechenderKrau-ter/Sahmennnd Wurtzel.

Die Blbenellen Wurtzcl gedorrt nnd zer-sioffe/ist in der Kost anmütigcr/weder der hitzigePfeffer auß Cananora/oder Calikuthen: Dockvon der Teutschen Würtz ist hin, und wieder in»nsermKrauterbuchweitlänfftigerbeschrieben.Auft dißmahl wollen wir der Koch halben /«li<che frembde Specerey/sovielin der Kücken unSptlßkammecgebraucklich/fürdleHandneh,men/und amIngber ansahen.

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