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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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197
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Speißkammer. 197

gemeimn Gartenträuttr/das macht/ jedermanwill Ingber «n seiner Kücken Kabc.ZuiatetnunGriechisch heistöIngber/^mZiber un <3in^i-befinden ApocheckeN^inxlber.In^erZpiancstehet ^enzibel geschrieben / ca^.;26. DieWelschen sagen ^ißembra, und lnepnen dengrünen eingemachten Ingber.

Von der Krafft und Würckuug

deß Ingbcrs.

^OnstantinussetztdenIngberunter dieDin- conl^n,.;«^g< / so im drmen Grad warm stynd/unnd ^""'l'Ul.vi.spricht: Der Ingber «st warm im dritten/und "l.c2p..feuckt im ersten Orad. Umd deß willen wird ^'der Ingber/wo er nicht gantz wollnickengebal»«n ist/gar bald un liederlich von Mülben oderWürmleln zerstochen. In gantz Teutschland 5«.ii>. «?.ist kein bräuchlicher Würtz in Küchen und Apo- ,^6.^v,c.thecken / als der Ingber/ wirdmnerlich zur^'^"^Speißund ieibartzney gebraucht / bey Armen ^^und Reichen.

Innerlicher Brauch des Ingbers.

Z>IeInnwohner in iändern / da Ingber'^wächst/brauchen das grüne Kraut in denSpeißund Getranckcn / gleichwie wir derRautten uns gebrauchen vor Gisft und andern GD.Brcsien. Also hatmanauß Erfahrung/daßIngber fast geslind »st / und mag für allerhandGifft gebraucht werden. ,

DerIngber/spricktConsiantilNlS/el öffnetalle Verstopffung der iebern/ es sey von H-tz V'-sssopff-oder Kalte/l« Speiß oder Trauck eingcnom tc Lcbcr.N ly mcn-.