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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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191
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Speißkammer. 191

gm/in der Speiß genossen /viel Feuchter fauler

icbrex.

Ein jeder hüte sich vor Fischen / die nicht wolgesotls/oder allein mitWasserzubereitet werde.

Wer Fisch essen will / der verschaffe/ daß erWein dazu erincke/ sonst soll er wol/ wann erschon gesund ist/in eine Kranckheit fallen.

Gebackene Fisch gebären Mclancholy undAussatz.

Vor Fischpasielen hüte sich ein jeder/ der ge-sundwill bleiben.

Die Krebs/sie werden gesotten oder gebacke/ ^«m«l. 2.seynd schwerlich zu verdauen: doch möge die/so"?' '".im Abnehmet! ftpnd/Krebs essen/und derselben "cilu«.»!.''Brühe trincken/ dann Krebs siopffen den wei,che« Bauch.

Allegesaltzene und dürre Fisch seynd nimer,mehr gesund/werden liederlich im ieib zerfiöll/verderben die gantze Natur / wann man sie stetsbraucht.

Was sollen die verdorrten boltzichte Stock,fisch/so im kaltenIenner in Norwegen gefan-gen/und mit Haussen in berKalte gedörrt wer,den fürM« Nahrung bringen? Deßgleichendie faulen Hering und Plateissen ? noch willman derselbe nicht entbehren/unangesehenwaSfür Kosten darauff laufft/und wie tranckwirdavon werden.

Etliche Volckermüssen auß Mangel ande-rer Speisen/stets Fisck essen: das haben unser«BacchusKinder erfahren/ die tonnen es nach«thun/dan zumSchlafferunck muß manihnmrohe Hmng auß der Tunnen hemagen.

Welche