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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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190
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lZa GerTeutschen

Eswerdenwolgefoltene Fisch für den ge«backenen gelobet.man soll auch (sagen die Leh-rer) das Wasser oder den Wein vorhin wolaufffieden/und alsdann die Fisch darein legen/so bleiben sie gantz.Also pflegen «lichedieGrun-delnundRuffolckenzu sieden: Dochsowillichhiemit die Koch nicht kochen lehren / noch dieFisch weisen/ wie sie »m Wasser schwimmensollen.

Die Fisib an denScbwäntzen sollen am bestenseyn/ daß macht die fiate Bewegung/sagen dieAraber: darumb essen auch unsere Weiber dieFischSchwäntz am liebsten.

In Summa Fisch sollen bald gessen/ und'^5<>«/- nicht lang auffgehabm werden/ wie ein andere

^iv°/l^svc tost.

risciüepo. Der Homerisch Milles thate ihm recht / er6^' ließ nichts überbleiben/ wann der König Pria-mus oder seine O^ore« jumAchille einkehresten/funden sie ein lahre Küchen/ und ein offenesHauß-Also leben unsere Barfüsser Münch/diehaben allwegen nichts überigs / und dochkeinen Mangel dabey.

Welche Fisch ungesund/und

Kranckhelt gcbähren.

Mtle grüne Fisch/so in unfiäligeftiUSümpf-^^fen/morästickte» Weyhern/PM unGra-ben behalten werden / seynd fast schädlich /unvfiincken von dem Morast: Deßgleichen alleFisch so in Bächen / darein viel Caneel undheimliche Gemacher Dessen/ gefangen werdenseynd ungesmid/unt> schmücken nicht wol/brin-gen/