!s8 DerTeutschen
IEsu Christi/der alles GOtz erfüllet hat/einEnd genommen-also/daß in ihm alle GöttlicheFülle leibhafftig ist und wohnet/bedarfnickt daßc«l°s«,H. dieChnstcn/GpeißundTranckshalben/ vielGewissen machen/dann fit find deßhalben gantzfrey gestellt.
Wo wir aber je auff etliche Zeit und Tagnickt sollen Fleisch essen/so wüsten die Priestergroß und klein nlcht Wem irincken: Dann esstehet geschrieben / der hohe Priester Aaron mitallen andern seinen Nachkommen««/sollen we-derWein nock andere starcke Gelrancke versu-chen: sonderlich wann sie in die Hütten deßStlfftS/das ist/in den Tempel gehen.Wo mandas Gebote hielt/wurde manche volle Vesper inStlfflenungesungen bleiben.
Von den Nahmen deß Fleisches/
und was eigentlich Fleisch sty.
SxErTeutscbe Namen Fleisch/beistm Latein^calo,zu Griechisch °-„' 5, i^-s,xfi«^, undbegreifft nicht allein das Fleisch dervierfüjsigenThier/alsder Kuh/Kälber/ Schaaffuno Zic,
<2«n. ,. ge/lc. sondern alles was sich regt und lebet/es seyauffErden/in der iuffl/odcr in Wassern/das istund heifi Fletsch in aller Schnjft- darumb so
». cvl.iL. wird das Fleisch also unterschieden. EinanderFleischistder Menschen /ein ander Fleisch deßViehes/ein ander Fleisch der Fisch/ ein andersder Vogel/und also fortan. Zu dem/so nenneman etlicher Baum Früchte auch Fleisch/ alsQm'lttn/Aevffel und Bim.
Dar,