Speißkalllmer. ls?
von N«ur dem Fleisch auffsetzig/ so habendi«Sckmeißmücken im Somer keine Ruhe/ drin«gen sich allezeit herbey:darumb müssen wtrunsallenlhalbe versehen/dz uns dasKochfieisch ent-weder nicht gemessen und entzuckt/oder zum we-nigsten auch nicht besudelt und beschnittst wer-de.Das Grünfieisch/bevorab wann esjung ist /muß allezeit in der grosteGefahr stehen/man istbemselben/essey im leben oderimTodt/allwe-gen am auffsetzigsten.
Und wiewol das jung Fleisch allzumahl dasalteübermfft/darumbdaßes bequemer/ besserund gesunder in der Speiß ist. so übertrifft dochsonsten allwegen ein Fleisch das ander/ es seygleich alt oderjung / in der Würckung. Erst-mahls aber/da der allmachtige Gott denMen-schenFleisch zu essen erlaubt/ ward kein Unter,scheid Fleisches halben fürgeschrieben. Dannalso sprach Gott zu Noa und seinen Söhnen:alles was sich regt und lebt/das scp euer Speiß/wie das grüne Kraut/ habe ich euch alles ge-geben, t^enes.g.
Was nunGollgibt/undzu essen erlaubt/kannicht böß seyn:Ursach/alle Creatur unGeschopssGottes seynd gut und keineswegs zu verwerf-fen/wan sie mit Dancksagung empfangen wer,den/das>st/siew<rdengeheiligetdurchdasgotl-liche Wort und dasGebätt. Daß aber OOtt l.'li»^.derHen nack der Hand seinenIuden/ l^viticii>. ein Unterscheid l»es Fleisches/und andererSpeisen halben/besondere Gebe« gestellet undbefohlen hat: Das hat nach der Auffersiehung
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