Druckschrift 
Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
Entstehung
Seite
155
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

"i.

Speißkammer. i^

mag man auch sieden Engelsüß für die Gallen/ G.«oder zerknirschten wilden Eaffransahmenfür

die?l>IcßM2t2.

Etliche DoHore5wollen/ man soll beydenHanen Römischen Kümmel sieden: andere sa«gen/man möge weissen Kümmel/ Fenchel undAnissahmen dazu nebmen / gemeldteBrüenseyengutfiirdie Bauchblahung/ und für das Bauchbiz.Keichen. bung.

Der alte vioscori^« lehret/ man sol einen ^"bkn.alten außgenomenenbereuen Hanen m acht 1^'°/^.,Maß Wassers/ biß aussein Maß lassen emsie. ' '"'den/dleselbige Brühe solam besten seyn.

Del'gelbc Flame/oder das? inner Hautlelnan dem Hanenmagcn abgezogen/gedorrel/ge-pulvert und mit Wein gelluncken/betompl wol Blöderdenen/so blede Magen haben.Pliniusthutda- Magen,zu/und spnckt, daß gemeldt Pulver eingenom< ^>«->ib 32.'men/den flüssigen feuchten Husten vertreibe. Ack^

Das Hlrn von Hünern und Hanen in Amim.Weingetruncken/istgutfürdie Schlangenbiß Schlau,und stlllt das Bluten deß Häutlelns zwischen genbiß.dem Hirn und der Schalen.

Eusserlicher Nutz und Brauch.

In lebendig Hun zerspalten / und also warmauffgelegt soll der Schlangenbiß widerstand Schlau,

thun/manmuß aber solches offt mit andern- senbiß-

nernerftlschen.

sie noch lebe/und binden sie also warm über das Haupt,kranck Haupt/ soll den grausamen Schmeryen schmertzeulindern und stlllcu. Wen.

An

EI'