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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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136
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ys VerTeutschen

Ob wolGanß/Enten/ und anderer VogelEyer auch gut/so seynd sie doch keines wegsdenobgemeldten Hüner Eyern zu vergleichen, unddas ist war/ein Eyist weiß/und wans zerbrechewird/so ist es gelb/wer tan aber ein zerbrochkEywieder gantzmacken?DerHahn/wo der solchesnicht tan/ so wird alle Arbeit umbsonfi seyn/und sein Eyerbrüten vergebens.

Was Eyer heiffe/und warumb.

M?Arumb heist em Ey ein Ey?Darumb das^^einHenn gelegt hat/sonfie wann derHahnder Meyer oder H«re selbst Euer legen wol«/tonten wirsnjcht Eyernennen/ nockvorEyerannehmt. Aberwle dem allen/ob wolauß Eyernmilder Zeitjunge Vögel kriechen/ s» ist dock «inEy an ihm selbst kein lebendiges Thier: so k<mein Ey auch nicht un«r die Früchte der Erden/oder unter das Obs der Baum (mit denen es/Zugs«.,, gar nickts zu thun hat gezehl« werdi. So seynd«2 «ai. l.i,. nun Eyer Nichts änderst / dann der »ßüner/6n>j>. Gänß/ Enten und Vögel Wachsthum/danngleichwie dieSckwämme und Mlstel/anundauffdenBäumen (ohn Zuchun menschlicherArbeit) wachsen und bekleiden: Also wachsenauch die Eyer zu ihrer Zeit in den Vsgeln und<Hünern/wiewir andenHünern augenschein-lich sehen/sonderlick wann sie geschlackt feyn/unim ieib feine geerungene Eyerfiocklein gewin»nemalso/daß etwan ein Henn auff die 6c>. Eyernacheinander legt^In dem Theil sind die kleineHüner geschlachter/alßdiegar grossen, dann sielegen Eyer durchsIahr/außgenomen diezween

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