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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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126
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l2<s Ver Teutscht«

Oel/RubsahmenOel/leinsahmen Oel/wederauffBauM'Oel/das macht der Römisch« Bi-schoff/ welckerdiearmeneinfaltigenTeutschenvor vielen Jahren bereden ließ / sie sotten undmüsteninder Fasten (wollen sie anders seligwerden) in ihrer Kost nichts dann Oel brau-chen und demnach in Teutschland kein Baum.

us^ oiei. Itl wachst/ hat man an statt desselben/ Nuß-

Baum/Magsahmen/Rübsahmen/Hanff/und

Leinsahmen müssen pflantzen/ damit wir an

Oel nicht Mangel hätten / beyde in der Kost/

' und auch Winters Ze«t zu leuchten.

Reiche leut brennen Wacks und Unschlit/aber der gemeineHauff muß sich mit Oel behelf./en: gleich wie mehr naciancs, als in Egypten/hn Öelvom W//n0er^a«/n/ju /alein Ricinus,und vomRettlcksahmen.

I cktk^n. In tt^Hm ^nd«n da die Völcker allein

sl,»ßi. ^lschzur Nahrung haben/ d« machen außderFettigkeit etlicher Flsck ihr leuchtsal und Oel.Andere brennen Hartz und Beck/wollen sie an,dersdes Nachts un Winter Rechter habei^

Odenwald. Im Odenwald brenen «mc Leul desNacktSdürre Hsselspän / seynd sonderlich j« Fackelnbereit und geschnitten. Andere beleuchten sichNachtsmit gebortenAelpenrinden/ also mußman sich an vtelenQrten/ da nicht Oel/Unschlil/und WackS ist/behelffen.

WievielGeschlechtdeßOels

seyen.

cVlIelunmancherleyOelhatmaninTeutsch«^land/ dkweil aber nicht alles nutzt / und

etliches