Speißtsmmer. «5
Rebstock wcndelen/wZchse eben sowohl auch t»jBaumöhl an etlichen warmen Orek in Teutsch-land/vorzeiten ist Baumölauch in Franckr. undIlalia ftembd gewesen / und allererst zu ZeilenTarquinii Prisci/ als die Römer ungefehr 184.Jahr lang regiert haben/ ins iand kommen undgepfiantzt worden/und fürters auß Ilalia überdas hohe Gebirg biß in Gallia unno Hispaniagebrachlworden/und fichindenselben andern piin.1,1, ,>.durch Pstantzung eingewurtzell / undeinblei, c^.'i. 'bensübert^mmen.
Aber diewell wir Temscken über Tisch in derKost nichtfondersnach Oehl( wiegesundanchdas immer ftyn mag)forschen/achten wir auchn«cht viel auff seine Pfiantzling/gsnnen daß seistgelinde Baumöhl gern denItalianern/und an-dern Völckern / und gebrauchen wir uns hiczwischen oeß besten Safts am Rebstock gewach-sen/ mit demselben waschen und salben wir unsftüe unno spät / laffens also mit dem Oebl gutftyn.
Cs sind wohl etliche Teulschen / denen amOehlgelegenist/älstdaßsteauchOehlinihrenOhren tragen/reden glam Wort / allesihr^"eummThun ist geschmiert mit Oel: diewissensamal.'""«'«.ler besten zu gemessen.
Etliche Reiche brauchen über Tisch dasBaumohl in ihren Salsan und Sallat/ mehrzu Wollustwederzur Gesundheit.- dargegen sobrauchen arme 4eue Baumol zu ihren Bresten/das finden sie zur Nothdurfft in den Apoeheckenund Würtzkrämen ftyl / sonsten acht der gemel,ne HauffvielmehranffNußö'hs/ Magsahmen-
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