lo6 Verdeutschen
Bon Bocksblut wird der Dtmant gezwungen/
Rebensafft erweicht die Alten und die Jungen.
Alte schwache ieu/he haben kein bessere Artzney/
alß den Wein/daran halten sie sich am meisten.
^lppc>cr2te5will/ daß mandenTheman-
ttip.6«5«-nern/fürnemblichimAnfangdes tentzen/ den
m.uarum Wein keines wegsverbieeen soll/und saglwei-
molbiz. ,^/ daß h^ schwartz rotbe Wein am besten stye.
Wo nun alle Dmg recht und mit Ordnung
gebraucht würden / wären wir vieler Bresten
«nchaben/dann viel mehr Menschen durch Fül-
lerey / wedervon natürlicher Kranckheitumb«
kommen / wie wir hernach vom Schaden deß
Weins weiter anzeigen wollen/ wir müssen aber
zuvor die Krafft und Wurckung des Weins
zum Theil anzeigen/ auch/wiederselbig »nder
Artzneyjug'ebrauchensepc/wciterbeschrelben.
Von der Krafft und Würckung
insgemein.
« Ey nahe bisin den dritten Grad ist der alt
-" Wein hitzig / aber der new ist warmer Na»
lurüberden ersten Grad/feyndbcyderlcy/wann
"' ^ man sie reckt trincktund braucht/menschlichem
Geschlecht gesund und nutz zuvielen Dingen.
Innerlich zur Leibes Nahrung.
/«In jeder guter Weinzimlich und nach Not-^-turfft gmuncken / bringt gute Nahrung.Nipp, äc /^lim.
In
Galeu