Speißkammer. ,os
das macht/wir seynd deß Weinsgewohn«/wiezu Zeilen Pl2uti,nanckman auch redlich Wein .^,wieman in dercomaecijgpe^allset. ^'
Unsere Weiber/ob siewol süssen Wein gerntrincken / so fragen sie doch nickt viel nach gesot>tenem Most / ooer nack dem außgetrucktenTraubensgfft/Posslimgtnant / welcher gebortfür die Römisch« Weiber.- die Temschen lrin»ckcn viel lieber Beerweln/und gefeurten Wein/daran haben sie / sambt den gemeinen iandwel-nen/cheils nach tust/cheils auch nach Genügen.
Manmöckl aber mdemTbell/soviel die Ge<wonhen deß überfiüsslgen Wenurnictens be»langt/ ein gebürltcke leidliche Ordnung anstel-len/und darüber hallen.
Vor zeilenda Salomon lebt/ hielt man inWeiulrincken diese Orduung ins KonigsHof/nemblick daß man den Fürsten und Regentennicht gestattet Wem zu trincken : die Ursachzelgl ander weiseMann/ Prov.zl.da er sprlckl/sie motten truncken werden / und der Rechtenvergessen/ und die S"chen der armen elendenMenschen verändern.- aber den trostlosen/klein-mütigen/ betrübten Seelen/unddenensodasiedenverwircket haben/ soll man Wein geben/damit sie ihres Elends und Jammers zum theilvergessen.
Droben haben wirgehört/daßdieArabttleh« ^il. inreu/wie das Welnlrmcken karge ieutinilt und prodl. le<5.frcygebigmacke: sowarenun memRatb/ daß;.<iu«N.i<j.mal, alle karge ieut tnmckcn mächte/dann sonstwirst du Vollbarte!'. Wassclwacken che / wedervon targei» leuchen eiwa« zu wegen bringen.G v Von