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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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107
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Speißkammer. 107

In demTheil haben die rote Wein das beste ^,^ <z«iob / aber der Magen wird etwas damit ge< äkmcu.lib.schwäckt / gleichwievondensüssen Weinen/sie z.werden langsambverdaw« / unndblähendenBauck.

Julius dezKayser rühmet den frischenWein

genant ^lamertinum. PIin.!ib,i4.

Themison der weise Mann mochte keinen c^s.Wein/der elnen Zusatz hatte/versuchen/alle ge»machte Wein von Specerey und Kraulern ach,tele er nicht / sonfien tranck er einen natürlichengesunden W«n.

Ich halte mich auch gern zu den einfachen/ftiscüen / röschen/dünnen und weissen Weinen/die eines guten Geruchs undGeschmacks seynd/deren find man am Rhemstrom / und anderMosel lrefiich gut und überfiiisslg wachsen. Benden alten heissen solche frische Wein 8urrcnti-na.von diß iandswegen. Bey uns nennt manobgedacklen frischen Wein/Vinum c08^ von vinumwegen dcrFarb/deßGernchs/und gulenOec coz.iäeli

schmacks. dolore,«.

Innerlich zur Artzney. «°°'

c?>Ioscorides lib. 5. cap. 6. lehret und befihll/^daß man denen Wein zu mucken geben soll/welche0pium,dasist/Monsafft/und5icm2m opmm^oder Schilling ballen gessen oder getruncken/ cicu«.denen wird mit Weiiurincken bald gebolffen.

Deßglcichen/so jemand böseSchwammund ^^.^Wo!ffsw'lrtz/^cc»n!tumgenannl/gcsscn hätte/ Wulffs,oder Sllbcrglett attrlMcke!'/ denselben so! man wurtz.von Stund an Weinzutrinckengeben/sogene, Silbaglet.

sen sie wieder. So