Speißtammer. Z,
«n Teig von neuem allererst in Heissem Wasser Gehabetbrühen/darnack wol erbrechen «nd knelttnmit Bwd.Arbeit. Anß gedachtem gemartertem Teig ba<ckendieMilsttrbetker/welßgelrunge/satBrod/etliches formiren sie rund/das ander lang / demdritten machen sie Stollen und Knollen/ dasvierdte biegen sie rund jirckelweise/nachdem einjeden Becker gelüst/ und sein Brodschragenweißzu zurichten.
Es sind jetzt ermeldle Brod/dieweil sie so ha«gedrungen sey nd/ meines Eracktens schwer zuverdauen.
Über alle obernandteBrod/ backensieauckauß Wcltzcntlcycn Brod/ dasselblgeist,nder^"yenwe
Artzney mehr dann zur Spe«ß nützlich / darumbdaß es den harten Bauck erweicht.
In den Herren Höfen g>bt man gemeldtts ^„^.^BroddenIaghunden. ^7
In den reichen Klöstern haben die Prälaten Klosterbtodauch chreIägerey und Hund/auffwelche nichtgeringer Kosten gehet/die speißt man mit Tafel«oderTellerbrod.
Wann aber Tbeurung einfallt/daß man ob.ernandte Frnckl umb das Geld nickt kan be-kommen/da erhebet sich Jammer und Noht beyden Armen/ die stucken erstmahls den Reichen/ """d.,r,daß sie die Fi uckl/deren sie genug haben / umbsGeld nicht lassen wolten/dock werden arme ieu»the froh/wan» sie mögen Hirsen/Habern/Hey-denkorn/Erbftn und Bohnen bekommen/damitsie nlchl gar Hllngers sterben.
Ich Hab in der Tbeunmq gesehen / daß armeiemhHasclzapffen/Bohncn, i<nftn/ Faselen ^""^'"
lind