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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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80
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I.

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Gegraben

Saltz.

Mccrsaltz.

Gruben

Saltz.

82 Ger Ceutschen

Wir in Teutschland seynd bey unserem ge<soltenen Saltz fröllck und gueerDing, brauchendaszurNolhdurfft/zur Artzney/ und Wollust/wie es ein jeder vermag und ihm wohl bekompf.

Wievielerley Geschlecht des Sal-

ßes gefunden werden.

ci>Ie Alchimisten zeigen an viel Geschlecht

^deßSaltzes.

Erstlich das gemeine Küchensaltz/ das steinihrer Kunst einen Schlüssel nennen.

Darnach das schsrff saure Saltz ^mmo-nl2cum,dasbereiten und kochen sie auß andermSaltz/lhun darzu Ruß und alten Harn.

Zum drillen/zeugen sie ein Saltz/daß wirdaußiaugen von EychenrmdenundWeidena«schen gesotten nennen sie 82! ^Ili^Ii.

Zum vierdten/ kochen sie Kalcklaugen mitMensckenharn/Helsi Harnsaltz.

Zum fünfften/machen sie Salpeter und Ni-ter von den allen Wanden / und auß den altenViehställen.

Zum sechsten/ 82! <3cmm«e, 5al Lgrt>2rum^UNd52lLorr25.

Zum siebenden/ 5al I'al t2ri,von Weinsteingesotten.

Gemel« Saltz allesamt lassenwir biß Ortsdißmal beruhen/und sagen daßderalteDiolc«.liäe5 drey namhaffter Saltz beschreibe/ nemlichdasgegraben Saltz auß der Erden/zum anderndasMeersaltz/und zum dritten das Kautensaltz/so in den Talmis oderSaltzgruben von derSen»nen gekocht wird.

Wel,