Druckschrift 
Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
Entstehung
Seite
81
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Speißkammer. 8l

Welche Saltz zur Artzney ge-nommmwerden.

Ausgegrabene Salß/ro^ic oderr^lc, so^^gantz weiß / klar / durckleuchtig/ glatt / vefi/und obn alle Steinlein gefäll/auck das sich gernin die iänge spalten und reissen last / soll das alsler Beste seyn.

Bey uns Teutscken findet man solch Saltznicht/ sondern inCappadociaundArabiaists^l'^^also gemein/ daß man Häuser und Mauren "' ^"b,2.daraußbawet/ gttichwiean «llicken OrcheninFranckreich die Mauren mit Krelden gemachtwerden.

Dasander nach dem Erdsaltz ist Meersal^:wodasselbig auch glatt/weiß und vestfält/wie in p""-^)!-Cypern/ Slciliaund Lybla / soll maus für guc "^'^'Saltzhalten und annehmen.

Zum dritten wird das grob Kamensaltz/ inden Mcerlachen gefunden / nickt allein zurArtzney/ sondern zur Einbeitzung der Cappern/Oliven / und vieler Dingen in den Kückenmei«stereyen gebraucht und gelobt.

Wo man aber deren dreyen ernannten Saltzbey uns Teutscken keines möckle bekommen /soll man lmser gemein Kückensaltz in einem Zie-gelofen lassen brennen / so wird es nicht alleinweiß und schon/sondern auch schärffer/kräftiger/und in der Würckungfaststarcker.

Von den Nahmen deß Saltz.

/^tAlenus Ilb.Z.^mpi.tacuil.nennt die Saltz-gruben «alaz.Ich halte dafür/daß auch UN. ^'2'

3 ftre