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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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69
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Speißtammer. 69

SptißmitZuckerverderben. Aber derMagenund Leber Werdens mit der Zeit wol gewahr/wann sie für und fürmitZucker überladen wer-den.

Doch was für Condita/Conserva / Conft-«m/ialwergen und anders/zur Aryneyjimllchvon Zucker bereitet werden/laß ick in ihrer Achtund Würde bleiben: ich rede von den süffenZu»ckermaulern/die sonst nichts anders wollen ha-ben oder wissen/es sey dann mit Zucker versaltze.

Wie der Zucker wächst und be-reitet wird.

«WAnsolwissen/daßderjeßigeZucker/ s"die ^^er

pfiantzen/und vom Samen aufbringen / nichts 'andersjist/dann ein dick Rohrgewacks/ doch nithol wieandereRohr/ sondern voller Marck/gantzsafftigund luck / wird m feuchten Onhengepftan<zl/da es fast gern wächst / da>se!bigeGe,wachs stosscn die Einwohner/zwingen und pres-sen den sscn Safft herausser / denselben mußman wol kochen sieden/wol schäumen/und läu^ttrn/biß daß er klar/weiß und hurt wird.

Der aberamallerschönstenfällt/nennt man ^ckcrZucker (^2N(li,<^2näum oder dan^illum, dar- §Mdi.»lmb/daß er am aller saubersten geschaumbt undgeläutert ist worden.

Deranderlstauchsckönweiß/abernichtwie rder Zucker dün^li gegossen/sondern wirdzu spi- Zucker Fluitzen'Hütlein formll t/nennt man gefeinten Zu>cker.

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