Wunden/
Schlun.
den/Flech
68 OerTeutschen
ZuallerleyWunden/Schruuden und FlechetcnmagmanHonigbrauchen/darumbdasHo-nig säubert / Hey!« und heffttt das abgeschälte«K s^° ^^"^ zusammen. Ein fast gut und nützlich^l3cb Ding zu vielen Bresten / wie solches den recht" '^' verständigen Wundartztenwolbewust ist/ diewissen ihre Tränck/Salben und Pflaster damitzu bereuen/welches alles Hieher zuschreiben/ ü»berfiüsslg undunmüglich scynwürde/ wir wol-len nun den Zucker versuchen.
Von dem Zucker
Z>Er Zucker ist nichtSanders/dann ein natü>Zucker harter gewachsener Honig / in demRied oder Rohr/ wirdabermtin Teutschland/sondern mInoia/ Arabiannd Crnafunden/Wo Zucker deßgleichenlnCypern/Rhodo/ und auch in I»tal«a. Auß gemeken iandschafften bringt manuns Teulschenden Zucker.
IndenApothecken und HerrN'KückeninTeutschland ist kein Ding gemeiner un bräuchsllcher/als derZucker/darauß kochen und machensie vielerley iätwergen/Syrupen/Ililcp / Eon«dlta/Conservas/Confttt/Täfelein/Marcipan/und dergleichen unzählbare Ding. In den Kü-chen aber müssen jetzunderalle Speiß un Trach,ten/alleGetlänck mit Zucker gesaltzm und zu-bereitet werden / wie gesund aber solche Speißund^Gelranck seyen / laß ich einen jeden ersah»ren. Bey mir achte ich solche Speiß undGe<«ränck stets gebraucht/für ungesund / unangese»hen daß ein Sprückwort ist s vielleicht in derKüchengemachc) daslauttt.Man könne kein
Speiß
wächst.