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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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s4 OerTeuschen

mögen beyde sampt zur Speisen und Artzney er-wehtet werden.

Innerlich.

/«In friscker neu gemachter ungesaltzener-

^-segenosten/gibtguteNahtung/betombtdem

Bauch Magen fast wohl / dann er istleichtlickzuver«

erweichen. dawen:Darzu erweicht erden teib/undsürdert

denSlulgang.

Dargegen aber hat eingesaltzener Käse einandere An / dann ein solcher Käse gibt wenigNahrung/ beschwert den Magen und Bauch/

sagt vic>scc»l.lib. 2.

Die gemeine Sage ist/daß der Käse/so nahean der Mlch ist/am besten sepn soll - Bann ge<wißliß ein alterKaselstschwerlick zu verdauen/Banch fiofft den Stulgang/gebm viel Sckleims / deß,versiopffcn. ^hz sollenalle lemhdes Kaßessens/sonder-lich der alt und faul ist/sich entwchnen/ dann sievermögen denselben schwerlich vndawen : siesollen gedencken an dasallBachanten Repm-lein/das also laut«:

C^seus est nc<^li3m,

OonsuMlt 0MNI2 lc ^U2M.

Ein ander Reymlein lautet also:

<Ü2leu5cltl?onu5,<^ucm clat ZvZra manu«.Der Käse ist gut/

Welchen ein karge Hand reich<n chut.Aber jungegesundestmckeLeuth/bcvorab die- sich mit Arbeil «ehren/schadet er am aller wenig«sten/wie jener sagt: