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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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Speißkammer. 5z

Die allen habenden Safft von den Feigen- ri^.,,b.l s.bäumen dazu gebraucht / und dieMllck damit cap;8.öcrinnend gemacht. üb.»? cHz,.?

Außden gestandenen Matten macht manunterschiedliche Art Käß/groß undtlein/ dünnund dick/ wie einem jeden iand seme Weiß undGewohnheit gesällt/also machen sie Käß.

Die Römer haben vor Zeiten den Frantzo,fischen Nemausensertaß für den besten gehal-ten. Aber in Teutschland hat man viel undmancherley guteA« Käß --Als im Oberland/indenAlpen/imSchwartzwald/imWaßgau/imMünsterthal/im Wesicrich/die haben ihre Na<men von den i.'andschafft<n und umbliegenoenFlecten/alsSchweitzerkäß / Schwartzwälder/Crtutzkäß/Münstcrfaß/Hornbacker und Put-lingerfaß. Also auch im Niederland haben dieHolländisch e Käß den Vorzug.Atock la ffen wiruns deren allen nicht ersättigen / müssen auchfrembdeKaß/alsParmasaner / und andereversuchcn/warumb llachtenwir nickt auch nachdenKaseninBilbynia/sovonNaturgesaltzenseyn/vonwelchen auch Vil-ßilm« schreibet (3c- riin.nb.l^

Hl ialis c»ccu!cum retcrumln luKc iariorcm.

VonderKrafftund Würckung.

/llIn neugemachler frischer Käß ist von Na-^"tur etwas kalt/darumb hinterschlecht er / soman den auff hitzige Geschwulst legt / dargegenab« so hat der alte Käß gar ein andere NamnB iij-