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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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50
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Gallsüch<

t'ge.

Fcbn'ci,

tanten.

Grind.

so Ver Teutschen

Andere lassen darmn i^irudalano« lnclc>5 er,wallen.

Etliche vermischen in das Molcken Rosen»saffl / oder eemperiren darum« KKaoar-

02lUM.

Gemeldle Molcken purgieren »md reinigenauß die verbrante Cboleram / solche Artzney die,netwohlden Gallsüchtigcnund Febricltamen.

Es ist cluck Molcken jetzunder beydenArtz.een fast gemein/einjeder giblsund brauchts wiees ihm gefallt und guc dünckt/ beynahe zu allenBresiemdann m Molcken sieden und kochen siemancherlei) Blumen / Kräuter / Samen undWurtzelen/fast nach der iebr sul,2ni5 ^cüielle timsilicibli^, vergibt auffclinna/)/6. Untzen/daslst^.^othmtrmcken/und ecwas darüber.Solche erncme Zlrtzncy vonMolcken gibt er dengrindigcn/sckablgen/räudlgcu Menschen, und

Fittcrmah» denen so mit Zittermahler oder Flechten verun<ler. reinigt find.

Eusscrlicher brauch derMlch.

JungerKinderArtzney.

/^Usscrlick wird Milch auch zu vielen BrcsienZerwehtet / dann den unmündigen jungenKindlein kan man sonst mit keiner Artzney/danallein mit Milch und Honig hclssen / dann sobalodenftlbcn die Aeuglein schwären undvollerHitz scheinen/ pflegen die Säugmütter Milchdareinzu spritzen. Darumbgibt die Erfahrungdaß Mllch zu den bresthafflcn flüssigen Augennutz und Keylsam «st/ fürstch selbst oder mit an-dern collpllen übergelegt.

Dio-