Gallsüch<
t'ge.
Fcbn'ci,
tanten.
Grind.
so Ver Teutschen
Andere lassen darmn i^irudalano« lnclc>5 er,wallen.
Etliche vermischen in das Molcken Rosen»saffl / oder eemperiren darum« KKaoar-
02lUM.
Gemeldle Molcken purgieren »md reinigenauß die verbrante Cboleram / solche Artzney die,netwohlden Gallsüchtigcnund Febricltamen.
Es ist cluck Molcken jetzunder beydenArtz.een fast gemein/einjeder giblsund brauchts wiees ihm gefallt und guc dünckt/ beynahe zu allenBresiemdann m Molcken sieden und kochen siemancherlei) Blumen / Kräuter / Samen undWurtzelen/fast nach der iebr sul,2n„i5 ^cüielle timsilicibli^, vergibt auffclinna/)/6. Untzen/daslst^.^othmtrmcken/und ecwas darüber.Solche erncme Zlrtzncy vonMolcken gibt er dengrindigcn/sckablgen/räudlgcu Menschen, und
Fittcrmah» denen so mit Zittermahler oder Flechten verun<ler. reinigt find.
Eusscrlicher brauch derMlch.
JungerKinderArtzney.
/^Usscrlick wird Milch auch zu vielen BrcsienZerwehtet / dann den unmündigen jungenKindlein kan man sonst mit keiner Artzney/danallein mit Milch und Honig hclssen / dann sobalodenftlbcn die Aeuglein schwären undvollerHitz scheinen/ pflegen die Säugmütter Milchdareinzu spritzen. Darumbgibt die Erfahrungdaß Mllch zu den bresthafflcn flüssigen Augennutz und Keylsam «st/ fürstch selbst oder mit an-dern collpllen übergelegt.
Dio-