Speißkammer. 5t
Dioscorides lehret / man soll FrawenmilckmitgestossenemWeyrauchundOpiovemilscht/über die rote geschlagene Augen legen/ denselbensoll damit geholffen werden.
Auch welche Menschen von grossem Sckmer«tzen der Augen nichtkönncn schlaffen/ die sollenleinen Tüchlein in FraweltMilch mit Rosen-wasser und Eyerklar vernuschet neizen / undwarm überlegen/ das hilfst wol /uno bringt zu»te Ruhe.
Allerhand Geschwär/wo die^m ieib sich er-Keben/londerlich in den Augen/in, Mund / undheimlichen Enden / die mögen Milch erweichtund gemlllert werden.
Die Geschwäre des Munds / die Knollenoder Mandeln im Halß / sollen m,t warmerMilch gewaschen und gargarifiert werden / dasbetomptfafiwohl:DannwarllchMilchisisehrmilt und heylsam / miltert unnd wehret denSchmertzen oder Geschwär und Wunden inallen innerlichen und äusserlichcn Gliedern /wann im Hindern und heimlichen Tnden/beydeFrawen und Männern für hiylge Geschwär /Sckrunden und Wunden sich zutragen undfürfallen /mögen gewlßlich mtt Assilck gemlltcrlund geheilet werden: Umb solcher Ursach willenbraucht man Milch zu den Versehrten Därmen/zu der geschwollenen und verwundten Mutter/durch Clystierung in ieib empfangen/und Zapf,lein darin» geweicht.
DerZwangundBresten l^nalmaz, das
ist/wann jemals zum Stuhl offt vergebens
D ij gehen
NoteAug?.
Schlaffmachen.
AllerhandGeschwärerweichen.
MundGeschwür.Knollen/Mandel lmHalß.
Heimlicherend: hitzigeGeschwer,
VersehrteDarmver-wundteMutter.
Harten.