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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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Speißtammer. ))

Schnee lassen erkalten/ solche Wasser habe er zuWollustgelruncken / und sepen viel gesünderdann die rohe Brunnwasser.

Aber unsere Bauren <m Sommer / wannmanHew undErnd macht/trinckcn allerhandWasser wie sie es mögen bekommen/ und essendarauffvielZwlbelundKnoblauch/davouwlrddas rohe böse Wasser distllllrt und verdaut/undwas Böses darinncn ist/ dasgehclmitgrossenDämpfen lind übclem Geruch von ihnen/ daßsie deßhalben vom Wassertrincken selten Scha,den empfahcn / das haben sie den EgyptischenGöllern/den Zwibeln und Knoblauch zu dan>cken.

Etliche machen die trübe Wasser mit Alaunlauter/den legen sie klein zerstossm ins Wasser/oder lassen das erübeoder uiigeschmackteWas-serdurch ein schönen Sand lauffen.

Ein versaltzen Wasser süßzu »nachen ha«die< ^".LA

sen Weg : Man macht auß Wachs ein breit ,Hnweit Gefäß/das setzt man ms versaltzen Was<ser/so durchdringt in das wachsern Gesäß dasWasserallein/ und bleibt der Saltzgeschmackzurück.

Gemelte vcrsalßenc Wassermag manauchdurch ein schönen Sand giescn/oderin einemBrennzeug diflilliren.

Alle Wasser soll manauß weiten / und nichtauß engen Gesässen trincken umb vieler Ursa,chen willen / sonderlich aber so machen die engenGefäß Auffblehung »ndgrosse Bauch.

Warm Wasser bat bey den Durstigen nichtsonderlichen grossenLob/doch ftbwencki es/nüch>

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