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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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;z Ver deutschen

Dadurch dann gedachte Back / wie gut sie imUrsprung sind / verändert undvergiffl werden/welches viel teuch mit ihrem selbst Schaden/wannsiedaraußtrincken/gewahrwerden.Etli«chederselben geschwellt«/ und geben zuletzt denGeist auff.

Dcrhalben wo.manjeaußMangel/Bachwasser/oder andere trübe stillstehende Wasserzur Notturffl haben muß/als in ebenen ianden/da die Brunnen selten gut sind / soll man dieWasservorhin wohl kochen/ und über das drit»te Theil einsieden lassen / dadurch wird demWasser seineBoßheit genommen / dannwasunreins darin ist / das schäumt man zum theiloben herab/und das überlg wassckwer//epmichtund trüb ist/setze sich an den Boden.

Wer aber vermöglich «st/der mag ihm solche

Mass« durch gläsern Brennzeug abziehen/

und distilliere^

In der Noch muß man sich leyden / wiege-

5u«ou.^e schahe Neroni dem Römischen Kayscr/ als er

virgKcion. feiner grossen Tugend halben/ dleer begangen/

Iit.äe5u^. vor seinen Feinden entweichen muste / kam er

heimlich in cm Dors/und halte gern gemmcken/

und als er anß einer gruben Wasser scköpffee

den Durst zu löschen / sprach er höllischer Weiß

zu ihm selberuno zum selbigen Wasser:blXc elr.

t^erc>M5 <lcco6t^. Alswoltersaqen: Alsosoll

rlin.lib.3i. mandcmKäyserzuletzt einschencken. Pllmus

«p;. aber schreibet glimpflicher von Ncrone / und

spricht/daß Nero der erste sey gewesen / der ihm

die Trinckwasscr hüb lassen kocken / und dieselbt«

ge Wasser wttderumb in Glaser gefast / im

Schnee